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Drei Fragen an...

4. April 2015

Birgitt und Willy Alber (Wirthaus Vögele)

Beim Betreten der alten Gemäuer des Wirtshauses Vögele erkennt man sofort, dass Tradition hier nicht nur ein Klischee ist, sondern von allen Beteiligten vorgelebt wird. Wir haben bei den Wirtsleuten des Vögele's nachgefragt, was dem mittlerweile zu einer Bozner Institution gewordenen Lokal diesen ganz besonderen Charme verleiht.

Frage 1: Die in der heutigen, schnelllebigen Zeit so üblichen Modeerscheinungen machen auch vor der Gastronomie nicht halt. Das Vögele beharrt hingegen mit Erfolg auf seine ursprünglichen Werte. Wie lässt sich Tradition und Moderne heutzutage noch vereinbaren?
Birgitt: Genau das macht das Vögele zum Vögele. Die original erhaltene Goethestube ist das Herzstück vom Betrieb, denn in so einer gemütlichen Stube muss man sich einfach wohl fühlen. Die festlichen Biedermeierstuben in den beiden oberen Stockwerken vermitteln nahezu den Eindruck privat zu speisen. Zudem findet man auf unserer Speisekarte das typische Kalbsbeuschl oder die Saure Suppe ebenso wie Gemüsestreifen aus dem Wok oder Jambalya. Auch der schöne Mix an Stammgästen jeder Altersgruppen und Touristen aus aller Welt macht einen großen Teil des Charmes des Wirtshauses aus.

Frage 2: Im Herzen unserer Landeshauptstadt gelegen, ist das Vögele seit jeher ein beliebter Treffpunkt für Jung und Junggebliebene. Welche Rolle spielt dabei eurer Ansicht nach die zweifellos hervorragende Lage des Wirtshauses?
Willy: Die Lage ist sicherlich ein großer Erfolgsfaktor vom Vögele. Im Herzen unserer Landeshauptstadt, in der Fußgängerzone gleich neben dem bekannten Bozner Obstmarkt, ist es sicher einfacher über das ganze Jahr konstant zu arbeiten als in der Peripherie.

Frage 3: Die für einen Altbau so typischen Merkmale und auch die klassisch gehaltene Einrichtung sorgen dafür, dass man sich im Vögele um 100 Jahre zurückversetzt fühlt. Eine solch altehrwürdige Immobilie bedarf mit Sicherheit besonderer Pflege, oder?
Willy: Oh ja, da ist was Wahres dran, denn bei uns geben sich die Handwerker fast täglich die Türklinke in die Hand. Es ist ganz klar, dass bei so einem Haus immer was zu reparieren ist. Aber gerade das ist eine Herausforderung die uns großen Spaß macht, denn auch wir erfreuen uns täglich an dieser einzigartigen Atmosphäre die einfach erhalten bleiben muss.